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Tipps und Tricks zum Thema "Steuerberatung"


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Tipps und Tricks zum Thema "Steuerberatung"

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Hier geht es um das Thema "Steuerberatung". Früher oder später kommt jeder einmal mit diesem Thema in Verbindung und zieht oftmals ein fragendes Gesicht. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, hier auf meinem Blog, alles so einfach wie möglich zu erklären und euch auch gerne zur Seite zu stehen. Steuerberatung muss gar nicht so kompliziert sein, das werdet ihr hier lernen. Ich zeige euch auch Tipps und Tricks, über die ihr Bescheid wissen solltet, damit ihr euch den einen oder anderen Cent auch sparen könnt. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und schmökern auf meinem Blog.

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Einkommensteuererklärung

Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, wird durch Bundesgesetze bestimmt. Der Veranlagungszeitraum beträgt ein Jahr und ist bei Privatpersonen mit dem Kalenderjahr identisch. Wer seine Einkommensteuererklärung selbst erstellt, mit der Hilfe der KWP Kucharzeck, Wehrhahn + Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB, musste diese für 2017 bis zum 31. Mai abgegeben haben. Für das laufende Jahr und die folgenden wurde diese Frist um zwei Monate verlängert. Personen, die die Dienste steuerberatender Berufe in Anspruch nehmen, genießen eine automatische Fristverlängerung bis Jahresende. 

Das Einkommensteuerrecht regelt die Pflicht zur Abgabe für Personen ohne Arbeitslohn und Arbeitnehmer unterschiedlich. Personen ohne Arbeitslohn sind zur Abgabe verpflichtet, wenn ihre Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen (dieser beträgt für das Jahr 2018 9.000 Euro), wenn der Ehegatte Arbeitnehmer ist oder wenn für vergangene Steuerveranlagungszeiträume ein Verlustvortrag vorhanden ist. Bei Arbeitnehmern ist die Situation grundsätzlich anders, da bei der Lohnabrechnung bereits ein Freibetrag berücksichtigt wird.   

Mit der Lohnabrechnung durch den Arbeitgeber werden die einbehaltenen Steuern und die einbehaltenen Sozialversicherungsbeiträge abgeführt. Dabei kann es zu in der Höhe unterschiedlichen Lohnzahlungen oder zu höheren Steuerzahlungen in einzelnen Monaten kommen. Im Lohnsteuerjahresausgleich erfolgt die nachträgliche Richtigstellung der Steuerzahlung durch den Arbeitgeber. Dieser ist dazu nur verpflichtet, wenn er zum Jahresende mindestens zehn Arbeitnehmer beschäftigt und zahlreiche Ausschlussgründe nicht zutreffen.  Arbeitgeber, die nicht dazu verpflichtet sind, sind jedoch berechtigt ihn durchzuführen. Bei dieser Betriebsgröße ist die Lohnabrechnung oft auf Abrechnungsfirmen oder Steuerberater ausgelagert und dort Teil der vertraglichen Dienstleistung.  Der Lohnsteuerjahresausgleich ist mit der Einkommensteuererklärung nicht identisch und steht mit ihr auch in keinem direkten Zusammenhang.   

Grundsätzlich ist ein Arbeitnehmer, der monatlich wiederkehrend den gleichen Arbeitslohn erhält und keine besonderen Belastungen steuerlich geltend machen kann, von der Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung befreit.   

Eine Reihe von Umständen verpflichtet jedoch auch Arbeitnehmer, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Dies gilt, wenn im Veranlagungszeitraum Einkünfte von mehr als 410 Euro erzielt wurden, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen: Bei Arbeitnehmern sind hier häufig Arbeitslosengeld, Elterngeld oder Kurzarbeitergeld zu nennen. ALG 2 (Hartz 4) zählt nicht dazu! Die gleiche Betragsobergrenze besteht für Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug, wie z. B. Mieteinnahmen. Die Berücksichtigung eines steuerlichen Freibetrags per ElSTAM in Lohnabrechnungen führt zur Erklärungspflicht. Sollten mehrere Arbeitsverhältnisse nebeneinander bestehen und die Lohnsteuerklasse VI abgerechnet worden sein, ist es regelmäßig im Interesse des Steuerpflichtigen eine Steuererklärung abzugeben. Wenn beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen haben und die Steuerklassen III und V gewählt haben oder keine gemeinsame Veranlagung wünschen, begründet dies die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung. Der Wechsel des Arbeitgebers und Sonderzahlungen können ebenfalls eine solche Pflicht begründen.   

Es kann aber sinnvoll sein, freiwillig eine Einkommensteuererklärung abzugeben: stellvertretend für viele Gründe sei hier der Fall erwähnt, dass der Arbeitgeber den Lohnsteuerjahresausgleich nicht durchführt und daher ein Guthaben beim Finanzamt besteht.